Nachhaltigkeit



Das Problem

Ein Sachverständigenausschuss der britischen Regierung ist besorgt über die Gefahr der Antibiotikaresistenz, die bis 2050 weltweit “10 Millionen Todesfälle pro Jahr” verursachen wird, was einem Rückgang des globalen BIP um 2% bis 3,5% entspricht.

Eine kontinuierliche Zunahme der Antibiotikaresistenz würde 2050 den Tod von 10 Millionen Menschen pro Jahr und eine Verringerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2% bis 3,5%  bedeuten“, schlussfolgert der Bericht einer Gruppe internationaler Sachverständiger, der von David Cameron im Juli 2014 unter dem Vorsitz von O’Neill, ehemaligem Wirtschaftsberater von Goldman Sachs, veröffentlicht worden war. Die Todesfälle würden hauptsächlich Asien (4,7 Mio.) und Afrika (4,1 Mio) treffen. Für Europa prognostiziert die Studie einen jährlichen Durchschnitt von 390.000 Todesfällen. Für die Vereinigten Staaten werden  317.000 Fälle vorhergesagt. Antibiotikaresistenz stünde damit an erster Stelle der Todesursachen weltweit vor Krebs mit 8,2 Mio. Todesfällen pro Jahr, Diabetes (1,5 Mio.), Diarrhö (1,4 Mio.) oder Verkehrsunfällen (1,2 Mio.). “Die Studie schätzt, dass in den nächsten 35 Jahren zirka 300 Mio. Menschen aufgrund der Antibiotikaresistenz sterben werden“. Die Zahlen beruhen auf zwei Prospectivstudien, die von der Europäischen Kommission beim Forschungsinstitut Rand Europe und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in Auftrag gegeben wurden. “Finanziell kostet es viel weniger, die Antibiotikaresistenz anzugehen statt nichts zu tun“, sagt der Bericht, der zur Entwicklung neuer Medikamente auffordert. Die Antibiotikaresistenz fordert heute insgesamt 700.000 Todesfälle pro Jahr weltweit, davon 50.000 in Europa und den Vereinigten Staaten, bestätigt diese Studie. Bei der Bekanntgabe der Schaffung einer Arbeitsgruppe hatte der britische Premierminister die rasche Verbreitung resistenter Bakterien weltweit als “reale und ernste Bedrohung”  beschrieben und seiner Befürchtung Ausdruck verliehen, dass durch die Unwirksamkeit der Antibiotika die Welt “in ein Mittelalter der Medizin zurückfallen könnte mit Todesfällen durch Infektionen und Verletzungen, die heutzutage behandelbar sind“. Der weltweite Konsum von Antibiotika beim Menschen stieg zwischen 2000 und 2010 um nahezu 40%, gibt der Bericht zu bedenken. Zu den Bakterien, die bereits eine Antibiotikaresistenz zeigen, zählen laut dieser Studie Klebsiella pneumonia (Atemwegsinfektion), E. coli (Darmbakterien) und Staphylococcus aureus. Zoonotische Berichte über Antibiotikaresistenzen (AMR) der Europäischen Kommission unterstreichen die Notwendigkeit zum Handeln, da die Volksgesundheit bedroht ist.

Quellen:

  • Antibiotikaresistenz: Tackling a crisis for the health and wealth of nations, Jim O’Neill, 2014; S. 4.
  • Antimicrobial Resistance in the Animal Health Strategy, European Commission, Dr. de Smet, 2009; S. 1-14.

Unsere Antwort

Die Anforderungen an die Hygiene sind in vielen Bereichen sehr anspruchsvoll, wie z.B. in Krankenhäusern, Laboratorien, medizinischen und zahnärztlichen Praxen, Pflegeheimen und Schulen. In den letzten Jahren waren die angestrebt hohen Standards für saubere und aseptische Umgebungen immer schwieriger zu erfüllen. Darüber hinaus stehen die verantwortlichen Personen jeden Tag vor unlöslichen Problemen durch nosokomiale Infektionen, vor allem in Krankenhäusern. Chemische Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel werden seit vielen Jahrzehnten verwendet. Heute werden ihre Grenzen, Schäden und Nachteile deutlich. Die Patienten sind die Opfer. Das Endergebnis ist, dass diese chemischen Produkte genau den Schaden verursachen, den sie verhindern sollten: Infektionen.

Krankenhäuser entwickeln sich allmählich von sicheren, medizinischen Bereichen zu Institutionen, die Menschen besser meiden oder wo sie sich nur so kurz wie möglich aufhalten sollten. Zahlen über nosokomiale Infektionen lügen nicht: Es ist z.B. die Rede von 700.000 Infektionen pro Jahr in Italien. In den USA sterben mindestens 103.000 Menschen jährlich aufgrund nosokomialer Infektionen. Darüber hinaus müssen die Patienten aufgrund der Infektionen länger im Krankenhaus bleiben, was Millionen von Euro kostet. Tatsache ist, dass in den USA nosokomiale Infektionen eine der vier wichtigsten Todesursachen darstellen. Es sterben mehr Menschen an nosokomialen Infektionen als an AIDS, Brustkrebs und Verkehrsunfällen zusammen.

Angesichts dieses Problems empfindet Probiotic Group es als Pflicht auf diese Bedrohung zu reagieren: Die gegenwärtige Situation muss sich ändern und sie kann geändert werden.

Es besteht eine Notwendigkeit, nicht nur umweltfreundliche, biologischere Reinigungsmittel und -techniken einzuführen, sondern auch Nachweise für die Sicherheit, Wirksamkeit und die Qualität probiotischer Methoden zu erbringen. Die Probiotic Group versichert, eine Produktformel entwickelt zu haben, um die Sicherheit in Umgebungen, die hohe Hygienestandards verlangen, wiederherzustellen. Die wissenschaftliche Formel ist in der Lage, Krankheitserreger signifikant um 80% zu senken, z.B. MRSA (Staphylococcus aureus), E. coli, Pseudomonas aeruginosa, Candida albicans, Acinetobacter, Clostridium difficile. Die gleichen Infektionsprobleme treten in der Tierhaltung auf und das mit zunehmender Häufigkeit: Infolge der Resistenzgefahr werden noch aggressivere Desinfektionsmittel und Antibiotika verwendet, die neue Risiken für den Menschen aufwerfen. Die Wiederherstellung des mikrobiologischen Gleichgewichts auf der menschlichen und tierischen Haut durch probiotische Techniken verringert das Risiko einer pathogenen Kontamination beträchtlich.

Mögliche Anwendungen können entwickelt werden für Bereiche wie (1) Medizin, Dentalmedizin, Veterinärmedizin (2) Körperpflege (3) Häusliche Pflege (4) Haustiere (5) Tierhaltung (6) Luftaufbereitung. Auch (7) Gemüse und Obst könnte während des Wachstums und der Blüte mit Probiotika behandelt werden. Der Einsatz von Pestiziden könnte bis zum Verbot im Juni 2019 erheblich verringert werden.

Im Gegensatz zu den oben erwähnten Anwendungen werden Probiotika – obgleich in einer anderen Zusammensetzung – bereits seit Jahrzehnten in der Wasseraufbereitung verwendet.

Die Probiotic Group versichert, dass es sich bei ihren Produkten nicht um Desinfektionsmittel handelt, die daher kein biozidähnliche Wirkung haben. Die Produkte entfernen mikroskopischen Schmutz und schlechte Gerüche, beseitigen den Biofilm und schaffen somit eine biologische Stabilisierung, die zu einer signifikanten Verringerung der Krankheitserreger führt.

Quellen: